Energie - Initiative Kirchberg e.V.

Die Energie – Initiative Kirchberg e. V. wurde im Jahre 1994 mit dem Ziel gegründet, die erneuerbaren Energien in der Region zu verbreiten.

Aktuell umfasst sie 45 Mitglieder, a. MdL Dr. Friedrich Bullinger. Vorsitzender ist Gerhard Kreutz, Lehrer aus Kirchberg, den 2. Vorsitz hat Dipl.- Ing. Werner Schweinzer aus Schwäbisch Hall inne, als Kassier fungiert Dietmar Kuschel aus Ilshofen- Eckartshausen, der in der Gemeinde Michelfeld für Energieberatung und Förderprogramme zuständig ist.

Neben Informationsveranstaltungen zu neuen Entwicklungen, Podiumsdiskussionen und Besichtigungen wurden konkrete Projekte umgesetzt, um Marktpotenziale zu erschließen und die Einführung neuer Technologien zu erleichtern.

Gerhard Kreutz
Einige Beispiele:

1994: Einbauhilfe für Sonnenkollektoren, Sammelbestellung von 15 PV- Anlagen im Landreis Schwäbisch Hall (damaliger Stand: 1. Anlage bei Fam. Schweinzer)

1995: Förderung einer PV- Anlage der Schloss- Schule Kirchberg durch Zahlung einer kostendeckenden Vergütung

1996: Veranstaltung mit 6 Produzenten zur GREENPEACE- Solarfabrik in Wolpertshausen

1999: Projekt „Stromkauf Hohenlohe“: mit dem Modell Hohenlohe e. V. als Sammeleinkauf von Strom inklusive eines Förderbeitrages für erneuerbare Energien. Windmessungen an 2 Standorten für eine Windkraftanlage in Kirchberg

2002: Initiative für die seinerzeit größte PV- Bürgeranlage in Veinau mit insgesamt 120 kW Leistung

PV- Anlage Veinau
Kollektoren und PV- Anlage Schweinzer, Hall

2003: Mitarbeit beim Bericht des Südwest-Rundfunks „Die Energie- Ernter“ (> Das Video kann ausgeliehen werden!)

Potenzialstudie für erneuerbare Energien in Kirchberg

Politische Arbeit:

1994: Antrag auf kostendeckende Einspeisevergütung bei den Stadtwerken Schwäbisch Hall und Crailsheim, beim EWB Braunsbach und der EVS.

14.11.1994: Beschluss zur Kostendeckenden Einspeisevergütung durch den Stadtrat Schwäbisch Hall. Damit zahlen die Stadtwerke als erstes in Baden-Württemberg die KV für PV, Wind und Biomasse. Durch die Umlage erhöht sich der Strompreis um 0,5 Pf/kWh.

In der Folge entstehen PV- Anlagen mit einer Leistung von 100 kW. Die Vergütung beträgt 2 DM/kWh.

Die beiden Windkraftanlagen bei Veinau haben eine Leistung von je 600 kW und erhalten eine Vergütung von 40 Pf/kWh

Die kostendeckende Vergütung wurde bundesweit in über 30 Städten eingeführt und war  überwiegend von Solarinitiativen auf den Weg gebracht worden. Dieses Modell diente als Vorlage für das Erneuerbare Energien- Gesetz, mit dessen Hilfe Deutschland innerhalb von 6 Jahren zum Marktführer im Bereich der Erneuerbaren Energien wurde.

23.10.2006: Beschluss des Kreistages Schwäbisch Hall, die Energieversorgung langfristig auf erneuerbare Energien umzustellen – parallel zu Energie-Einsparmaßnahmen und Effizienzsteigerungen

Vorangegangen waren 3 Veranstaltungen mit Solarkomplex aus Konstanz, Ziel 21 aus Fürstenfeldbruck und Energie-Wende Oberland mit den Kreisen Bad Tölz und Wolfratshausen- und vielen Aktivitäten anderer Privatleute, Landwirte, Firme, Kommunen und auch des Landkreises.

Vernetzung:

1996: Treffen deutscher Solarvereine in Kirchberg

1998: Mitwirkung bei der Gründung der „Landesinitiative Erneuerbare Energien Baden- Württemberg“ mit rund 50 Vereinen;
Sprecher: Gerhard Kreutz

Mitwirkung im AK Energie und Umwelt beim Modell Hohenlohe e. V.

2002: Mitwirkung beim Arbeitskreis Energie / Mitgliedschaft in der Vollversammlung der Modellregion Hohenlohe- aktiv/ Teilnahme an Jahrestreffen Bayerische Solarinitiativen Mitarbeit im Beirat von RegioSolar, dem Zusammenschluss von rund 100 deutschen Solarvereinen. Deren großes Ziel: 100% Erneuerbare Energien in Deutschland bis 2050

 

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