WAS IST DIE SCHOOL OF CHANGE?​

School of Change ist ein Pilotprojekt zur Umsetzung der SDGs in der Region Hohenlohe. Dabei wird bewusst der Schwerpunkt auf den ländlichen Raum gelegt.

Ab November 2018 arbeitet das Starterteam (siehe Photo) daran, Projekte vorzubereiten und Sponsoren zu gewinnen.

Starterteam: Gerhard Kreutz; Sebastian Veil; Heide Öchslen; Markus Rosskopf; Dr. Bettina Zwicker (von rechts nach links)

Überblick

Junge Menschen, die in einem fortgeschritten Stadium ihres Studium oder ihrer Ausbildung  in den Bereichen der 17 UN- Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) sind arbeiten ab Frühjahr 2019 für einige Monate in der Region Hohenlohe.

Perspektivisch können auch StudentInnen aus Ländern des Globalen Südens teilnehmen.

Anforderungen: Bachelor-Abschluss o. ä. bzw. abgeschlossene Berufsausbildung

Optionen: In den Projekten der School of Change bieten sich Bachelor- oder Masterarbeiten bzw. Praxissemester etc. an

Zertifikat nach Ablauf des Jahres: SDG- Action Campaign, Bonn (in Aussicht)

Aufgabenfelder

1) Einsatzstellen:

  • Landkreis Schwäbisch Hall: Mobilitätskonzepte mit dem EnergieZentrum Wolpertshausen , Mitarbeit bei Klimaschutzkonzept
  • Stadt Schwäbisch Hall (Klimaschutz-Konzept)
  • Stadtwerke Schwäbisch Hall (Projekte zur Sektorenkopplung)
  • Schloss-Schule Kirchberg und Hochschule Heilbronn Campus Hall: Bildung für Nachhaltige Entwicklung

2) An mindestens 2 Nachmittagen pro Woche Teamarbeit:

  • Erfolgsgeschichten zu den SDGs auf die Internet-Plattform
  • Aufbau von Netzwerken
  • Neue Bildungskonzepte für Nachhaltige Entwicklung
  • Eigene Projekte entwickeln und mit Einsatzstellen in der Region realisieren

3) Übergreifende Themenfelder:

  • Klimaneutrale Wohn- und Gewerbegebiete (SDGs: Stadt, Klimaschutz, Energie, Mobilität, Boden, Wasser, Ernährung)

  • Energiezukunft statt Stromtrasse – Alternative zur geplanten 110 kVA- Stromtrasse von Kupferzell nach Rot am See durch intelligente Netze, Lastmanagement in Betrieben sowie Sektorenkopplung mit Wärme und Mobilität, Initiation von Produktionsanlagen für kleine Blockheizkraftwerke in den Förderung von Langzeitspeichern auf Basis von Überschuss-Strom ins (Power-to-Fuel) 

  • Massnahmen um mit dem zunehmenden Klimawandel umzugehen, z.B. durch ökologischen Landbau bzw. Permakultur, Agroforst-Maßnahmen, Mais-Alternativen, Blühstreifen etc. Beratungsaktivitäten

  • Zukunftswerkstatt Bildung Nachhaltige Entwicklung, Lernvideos, Veranstaltungen

  • Eigene Projekte

  • Projekte zum Upcycling, alternative Wirtschaftsformen, soziale Innovationen

  • Hochwasserschutz und Artenvielfalt                       

        – Erdgas-Netz (Power-to-Gas), Wärmenetze (Power-to-Heat) oder Treibstoff         

        – Kohleregionen sowie Umschulungsmaßnahmen.

  • BHKW statt K(A)KW

  • SDGs: Klimaschutz, Energie, Mobilität, Landwirtschaft

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